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19. November 2009: Nachhaltige Industriepolitik für die Automobilindustrie nötig

Durch die Weltwirtschaftskrise, aber auch durch verschiedene strukturelle Probleme steckt der Automobil- und Zuliefersektor in der EU in einer tiefen Krise. Im Laufe des Jahres 2009 sind eine Reihe von kurzfristigen Stützungsmaßnahmen ergriffen worden (unter anderem Darlehen der Europäischen Investitionsbank und Abwrackprämien).

Die Sanierungsmethoden von GM bei Opel zeugen von einem brutalen Kasinokapitalismus. Darüber hinaus geht es aber auch um die Mobilitätsanforderung der Zukunft, daher hat Bernd Lange am 19. November 2009 der Europäischen Kommission eine schriftliche Frage gestellt. Die Antwort der Kommission vom 01. Februar 2010 ist für Bernd Lange aber sehr unbefriedigend. Daher fordert er die Europäische Kommission auf, den Strukturwandel in der Mobilitätswirtschaft aktiver zu begleiten, damit dieser Kernsektor der europäischen Industrie zukunftsfähig bleibt und Arbeitsplätze gestärkt werden. Elemente sind u.a. die Entwicklung von Autoherstellern zu Mobilitätsdienstleistern, die Kompetenzerweiterung und Qualifizierung der Beschäftigten, die Antizipierung von Entwicklungen bei einem Produkt, einem Sektor oder einem System, die Einrichtung einer europaweiten Beobachtungsstelle für industriellen Wandel in der Mobilitätswirtschaft, und die Bildung von regionalen Patenschaften und Unterstützung der Strukturfonds, um nachhaltige Mobilität von Personen und Gütern zu fördern und den Strukturwandel in der Mobilitätswirtschaft schonend zu gestalten.

Schriftliche Anfrage an die Kommission: Krise in der Automobil- und Zulieferindustrie

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