Fahrräder boomen. Immer mehr Menschen steigen auf die umweltfreundliche Alternative um, die auch noch fit hält. Doch wie nachhaltig sind Fahrräder wirklich?

Statistisch verfügt fast jeder Mensch in Deutschland über ein Fahrrad oder E-Bike. Doch der Boom hat seine Schattenseiten. Die meisten der Rahmen werden in Asien produziert. Das verwendete Material: fast immer Aluminium oder Carbon – beides echte Energiefresser. Für Verbraucher*innen ist es jedoch nicht so schnell ersichtlich, wie die Teile ihrer Fahrräder produziert werden. Sprich, die Produktion von Fahrrädern ist intransparent.

Bis auf wenige Ausnahmen lassen Hersteller die meisten Teile in Asien fertigen. China und Taiwan sind die größten Produzenten. Da es aber dort inzwischen strenge Kontrollen und Zölle gibt, verlagern viele Hersteller die Produktion aus. Zu Subunternehmern, die besonders günstige Bedingungen anbieten. Ein Hotspot: Kambodscha. Aus keinem anderen Land der Welt importiert Deutschland mehr Fahrräder. Doch dort sind die Bedingungen für die Mitarbeitenden oft schlecht. Wenn man die Arbeitsbedingungen dort als frühkapitalistisch bezeichnet, ist das womöglich noch zu nett formuliert. Die Regierung entwickelt eine Tendenz zum diktatorischen Regime, Oppositionelle sitzen in Haft, Gewerkschaftsführer werden verfolgt.

Auch der Trend zum E-Bike ist nicht problemfrei: Besonders die Lithium-Ionen-Akkus verbrauchen große Mengen an Ressourcen. Sowohl in der Herstellung als auch beim Recycling ist noch Luft nach oben.

Ich möchte mich daher für mehr Nachhaltigkeit im Handel einsetzen!

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