EU-Haushalt 2017

Wir sitzen alle im Euro-Boot - Gemeinsam solidarisch weiter

IV Verursacher ins Boot holen
Die deutschen und europäischen Banken müssen sich substanziell an den Griechenland-Hilfen beteiligen. Denn es sind die Banken gewesen, die Kredite gewährt haben (ca. 45 Mrd. Euro) und an den Spekulationen gegen Griechenland verdienen. Es kann nicht sein, dass deutsche und europäische Steuerzahler diese Zockerei der Banken ein zweites Mal bezahlen müssen Es wäre nur konsequent, wenn sie jetzt auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Die Verursacher müssen endlich in die Verantwortung genommen werden.

V Regulierung der Finanzmärkte jetzt
Die griechische Schuldenkrise wurde durch die Spekulation auf den internationalen Finanzmärkten angeheizt und hat diese noch verstärkt. Seit einem halben Jahr zocken u.a. Hedge-Fonds und Investmentbanken mit so genannten Kreditausfallversicherungen auf eine Pleite Griechenlands.
Dies ist ein weiteres Argument neben der Finanzkrise von 2008 endlich eine umfassende Regulierung des Finanzmarktes anzugehen. Hieran müssen sich alle messen lassen. Von Seiten der Konservativen gibt es schon erste Signale Hedgefonds doch nicht so stark zu begrenzen und Leerverkäufe nicht zu verbieten oder beim Derivathandel nicht auf solide Geschäftstätigkeit und völlige Transparenz zu setzen. vor allem wolle Konservative nicht mitmachen, spekulative Geschäfte in ihren Verschuldungsgrad zu begrenzen. Es darf jedoch nicht sein, dass weiterhin hoch spekulative Geschäfte nur mit geliehenem Geld gemacht werden können.