Zum Inhalt springen

18. Juli 2013: dpa-Interview zu Abkommen USA-EU

Interview: Thomas Strünkelnberg, dpa =

USA und EU wollen zur weltgrößten Freihandelszone zusammenrücken. Aber hätten die Verhandlungen überhaupt beginnen sollen - trotz der Spähvorwürfe gegen die Vereinigten Staaten? Der SPD-Handelsexperte Lange will den Amerikanern zeigen, wo die Schmerzgrenze der EU ist.

Brüssel (dpa Insight) - Der SPD-Handelsexperte Bernd Lange hat den Stopp der Freihandelsgespräche zwischen USA und EU gefordert, falls sich Spähvorwürfe gegen den US-Geheimdienst erhärten. Prinzipiell könne es nicht sein, unter Freunden und Partnern zu verhandeln und gleichzeitig ausspioniert zu werden, sagte der handelspolitische Sprecher der Sozialdemokraten im EU-Parlament Mitte Juli im Interview mit dpa Insight EU. «Also heißt das: Wenn sich die Spähvorwürfe gegen den US-Geheimdienst erhärten, muss es einen Stopp der Verhandlungen geben, dann auch dauerhaft.» Die in der Grundrechtecharta vereinbarten bürgerlichen Freiheiten müssten respektiert werden.

Vorherige Meldung: EEG: Ausnahmen dürfen nicht zur Regel werden

Nächste Meldung: Atomkraft-Unterstützung wäre skandalös

Alle Meldungen