Das geplante Handelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay) steht für große Chancen – und ebenso große Kontroversen. Während die EU und Deutschland auf neue Absatzmärkte und politische Partnerschaften hoffen, warnen Kritikerinnen und Kritiker vor Umwelt- und Sozialrisiken.

Die Mercosur-Staaten sehen wiederum im Abkommen die Möglichkeit, ihre Agrarwirtschaft zu stärken und global an Gewicht zu gewinnen, fühlen sich aber durch EU-Auflagen oft benachteiligt.

In dieser digitalen Diskussionsveranstaltung beleuchten Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, ob und wie ein faires, nachhaltiges und zukunftsfähiges Mercosur-Abkommen gestaltet werden kann.

Impulse:

Bernd Lange, MdEP und Vorsitzender des Handelsausschusses
Dr. Kathrin Strobel, Direktorin Internationale Programme bei Brot für die Welt
 

Diskussion:

Tilmann Brunner, Leiter der Abteilung Internationales der IHK Hannover
Dr. Holger Hennies, Präsident des niedersächsischen Landesbauernverbandes
Bernd Lange
Dr. Kathrin Strobel
 

Moderation:

Cosima Schmitt, ZEIT-Journalistin


Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung über die Internetseite der Friedrich-Ebert-Stiftung an:
https://www.fes.de/veranstaltungen/veranstaltungsdetail/289003

Verantwortlich:
Freya Grünhagen, Referentin im Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung
Katrin Beckedorf, Niedersachsen.GLOBAL
Linda Matzke, Kirchlicher Entwicklungsdienst der Ev.-luth. Landeskirchen Braunschweig und Hannovers

Mittwoch . 8. April 2026 . 18.30–20.00 Uhr . kostenfrei . Online-Veranstaltung