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15. Oktober 2021: Die Sorgen der US-Hersteller - Chipmangel und Strafzölle

Harley-Händlern drohen Probleme. 2022er-Modelle könnten knapp werden und womöglich auch deutlich teurer. Etwas anders sieht es bei der zweiten US-Marke, Indian, aus.
Wegen des globalen Halbleiter-Mangels stockt bei Harley-Davidson der Nachschub. Konkret fehlen Chips für das ABS der 2022er-Softail-Modelle. Verschärft wird die Lieferkrise durch die weiterhin geltenden EU-Strafzölle von 25 Prozent (ab Dezember womöglich 50 Prozent, siehe Interview unten). Matthias Meier, Harley-Händlersprecher für Europa: "Da weniger Maschinen gefertigt werden können, beliefert Harley-Davidson derzeit damit vorrangig Märkte, in denen keine Strafzölle fällig sind. Und dazu gehört Europa nun mal nicht."
[...]Fragen an Bernd Lange. Als Vorsitzender des Handelsausschusses im EU-Parlament ist der SPD-Politiker direkt an den Verhandlungen mit den USA über die von Donald Trump eingeführten Strafzölle und die EU-Gegenmaßnahmen beteiligt. Scheitern diese, hat das enorme Folgen für US-Motorräder in Europa. [...]

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