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11. November 2010: Lange: Etappensieg für attraktive Forschungsförderung in Europa

Das Europäische Parlament hat sich so eben mit großer Mehrheit für die Vereinfachung der Durchführungsbestimmungen für europäische Forschungsvorhaben ausgesprochen. Mit einem ganzen Paket an Maßnahmen sollen Anreize für eine verstärkte Teilnahme am europäischen Forschungsrahmenprogramm geschaffen werden.

"Wenn Forscher einen beachtlichen Teil ihrer Zeit für Papierkram aufwenden müssen, um an Förderung zu kommen, dann sind die Gelder falsch eingesetzt.

Wir haben heute den ersten Schritt zu einfacheren Spielregeln für den Forschungsstandort Europa getan und dafür gesorgt, dass zukünftig auch die kleinere Einrichtungen, wie innovative High-Tech Start-Ups mitspielen können", kommentiert der niedersächsische Europaabgeordnete Bernd Lange das Abstimmungsergebnis.

Seit Beginn der laufenden Forschungsperiode (2007-2014) ist Bernd Lange als sozialdemokratisches stellv. Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie immer wieder seitens der Forschungseinrichtungen auf das höchst bürokratische Abwicklungsverfahren für Projekte angesprochen worden.

"Die Rechenschaftspflicht über die Verwendung von Forschungsgeldern darf nicht so weit gehen, dass jedes kleinste Detail buchhalterisch festgehalten werden muss. Schließlich braucht Forschung und Wissenschaft eine Vertrauensbasis, auf der sie sich entfalten kann", so Lange weiter.

Ein vereinfachtes Audit-Verfahren und der verstärkte Einsatz von spezieller Software in der Abwicklung der Projekte sind neben der Einführung von Pauschalbeträgen für gewisse Ausgabenposten wichtige Maßnahmen in diesem Paket. Zudem wird die bisher lange Zeitspanne von Projektzuschlag bis zur tatsächlichen Auszahlung der Fördergelder reduziert.

"Mit Blick auf das achte Forschungsrahmenprogramm ab 2014 haben wir mit unserem Bericht ein wichtiges Signal und ein klares Bekenntnis für die Bedeutung europäischer Forschung gesetzt. Wir Sozialdemokraten werden uns in der Vorbereitungsphase weiterhin für die Attraktivität des Forschungsstandorts Europa stark machen, um die Innovationsfähigkeit der EU im globalen Wettbewerb zu stärken.", bekräftigt Lange das Abstimmungsergebnis.

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