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29. Februar 2012: Rohstoffknappheit - Innovationspartnerschaft bietet große Chancen

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Während die Rohstoffe knapper werden, steigt die Produktion in Europa und damit der Bedarf an Rohstoffen. Um eine Versorgungssicherheit zu garantieren, hat die Europäische Kommission heute vorgeschlagen, eine Europäische Innovationspartnerschaft für Rohstoffe zu schaffen.
Der SPD- Europaabgeordnete BERND LANGE begrüßte den Vorschlag des zuständigen Kommissars Antonio Tajani: "Rohstoffe sind essentiell für die europäische Industrie und die Basis für Wachstum, Innovation und ...

In vielen Branchen besteht allerdings weiterhin erhebliches Einsparpotenzial. Große noch ungenutzte Chancen sehe ich z.B. beim Recycling, da die Recyclingkapazitäten unserer Ressourcen bei weitem nicht ausreichend ausgebaut sind."

Der Europaparlamentarier weiter: "Auch muss die Substitution seltener Rohstoffe weiter erforscht und gefördert werden. Die Europäische Innovationspartnerschaft für Rohstoffe kann dazu beitragen, diese Potentiale stärker auszuschöpfen."

Ziel der Partnerschaft ist es, durch verstärkte Innovation den Herausforderungen auf dem Gebiet der Rohstoffe zu begegnen und bis zum Jahr 2020 eine weltweit führende Expertise Europas in den Bereichen Exploration, Gewinnung, Verarbeitung, Recycling und Substitution von Rohstoffen zu ermöglichen. Um dieses Bestreben erfolgreich zu meistern, sollen innerhalb der Partnerschaft Mitgliedstaaten und andere Interessenträger wie Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen oder Forscher zusammengeführt werden. Gemeinsam sollen Strategien entwickelt und innovative Lösungen im Rohstoffbereich innerhalb Europas verbreitet werden.

Die Europäische Innovationspartnerschaft stärkt die Umwelt und verbessert die geopolitische Rolle der EU. Durch die Definition gemeinsamer Ziele auf dem Gebiet der Rohstoffe wird ferner die Kohärenz zwischen den unterschiedlichen verfügbaren Finanzierungsmöglichkeiten gefördert.

"Diese Partnerschaft ermöglicht den Austausch von verschiedenen Akteuren im Rohstoffbereich. Von diesem Dialog werden vor allem Unternehmen (insbesondere KMUs), Forscher, Organisationen, europäische Verbraucher sowie kommunale, regionale und nationale staatliche Einrichtungen profitieren", so Bernd LANGE abschließend.

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