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Handelsbild

Bernd Lange ist Vorsitzender des Ausschusses für Internationalen Handel (INTA) im Europäischen Parlaments.

Der Ausschuss für Internationalen Handel ist einer der zwanzig ständigen Ausschüsse des Europäischen Parlaments und befasst sich mit der Gemeinsamen Handelspolitik der Europäischen Union und mit allen Angelegenheiten ihrer Außenwirtschaftsbeziehungen. Der Ausschuss arbeitet dabei mit den interparlamentarischen Delegationen des Europäischen Parlaments zusammen.

Sein Motto: Wandel durch Handel. Das heißt, dass bei Handelsabkommen und Gesetzgebungen vor allem Aspekte wie fairer Handel und Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen sollen.

Modellkapitel für Arbeitnehmerrechte in Handelsverträgen

Bernd Lange stellt in Kooperation mit der FES Asien, der ILO und Cecilia Malmström Modellkapitel für Arbeitnehmerrechte in Handelsverträgen vor: "Arbeitnehmerrechte in Handelsverträgen müssen verbindlich vereinbart werden!"

Der Freihandel ist tot.

Lang lebe der Freihandel? Nur, wenn die Globalisierung künftig sozial und umweltverträglich gestaltet wird. Von Bernd Lange, Tim Peter 02.10.2019

Wichtiger Schritt für fairen Rohstoffhandel

Ob Smartphones, Tablets oder PC - für Konsumenten von Elektrogeräten ist die Herkunft der darin verwendeten Metalle oft unmöglich nachzuvollziehen.

Anti-Folter-Verordnung - Verbreitung neuartiger Güter Stoppen!

Es geht um Elektroschocker, Fußfesseln mit GPS-Funktion oder Pharmazeutika zur Vollstreckung von Hinrichtungen.

Teil einer werteorientierten Handelspolitik

EU-Kommission schlägt stärkere Exportkontrolle von Überwachungstechnik vor

"Europäische Parlament ist das demokratische Herzstück der Handelspolitik"

Das unterstrich Bernd Lange in seiner Rede im Rahmen der EU-Handelsministerkonferenz in Bratislava.

Presse

Globalisierung gerecht gestalten!

Ein zentraler Hebel, um die Globalisierung gerecht zu gestalten ist eine faire Handelspolitik. Der Internationaler Handel und die internationale Arbeitsteilung erhöhen den gesellschaftlichen Wohlstand. Allerdings führt dies nicht automatisch zu einer gerechten Verteilung des Wohlstandes. Insofern geht es nicht um die freie Globalisierung, den freien Weltmarkt, sondern um das richtige Verhältnis von Markt und Staat. Es geht um faire Handelsmöglichkeiten und staatliche Notwendigkeiten, die sicherstellen, dass es keine Übervorteilung, keine Ausbeutung, keinen unlauteren Wettbewerb gibt und dass die Wohlstandsgewinne gerecht verteilt werden.

Deswegen streite ich für faire Preise und faire Bedingungen im Handel. Faire Trade Aktivitäten gehören z.B. zur gerechten Verteilung des Wohlstandsgewinns, genauso wie die globale Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards. Auch die Beteiligung der Zivilgesellschaft an den Handelsmechanismen gehört zu einer demokratischen Kultur. Insofern müssen zukünftige internationale Vereinbarungen anders gestaltet werden, als in der Vergangenheit. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass der faire Handel eine Handelspartnerschaft ist, die auf Dialog, Respekt und Transparenz setzt, um mehr Gerechtigkeit und eine nachhaltige Entwicklung im globalen Handel zu erzielen.

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